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Bayerisches Krebsregister

Informationen für Patientinnen und Patienten

Antworten auf häufig gestellte Fragen

Wie wird gemeldet?

Meldeverfahren

Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte sind verpflichtet, bösartige Krebserkrankungen, deren Frühstadien sowie gutartige Neubildungen des zentralen Nervensystems schriftlich oder elektronisch an das zuständige Regionalzentrum des Bayerischen Krebsregisters zu melden.
Meldepflichtig sind die Ärzte und medizinischen Einrichtungen, die einen Beitrag zu Diagnose, Therapie oder Nachsorge erbracht haben. Erkrankungsinformationen, die ein Arzt nur nachrichtlich erhält, sind nicht meldepflichtig.
Die Meldepflicht gilt für alle Meldeanlässe ab dem 1.4.2017.

In den Regionalzentren werden die Daten gesammelt, auf Vollständigkeit und Schlüssigkeit geprüft und auf Wunsch der meldenden Stellen Auswertungen von Therapieverläufen und Langzeitergebnissen zur Qualitätssicherung durchgeführt. Bei Unklarheiten erfolgen Rückfragen bei den Meldenden.

Die Vertrauensstelle verwahrt die Identitätsdaten und pseudonymisiert sie für die weitere Verwendung im Krebsregister. Die Vertrauensstelle nimmt Widersprüche gegen die dauerhafte Speicherung der Identitätsdaten entgegen und veranlasst in diesen Fällen die Löschung.

Im Zentrum für Krebsfrüherkennung und Krebsregistrierung werden die medizinischen Daten zusammen mit den pseudonymisierten Personendaten nach intensiver Qualitätskontrolle dauerhaft gespeichert. Mit statistisch-epidemiologischen Analysen werden die Daten ausgewertet, zeitliche Veränderungen oder regionale Häufungen untersucht und regelmäßig Berichte erstellt.

Einmal jährlich werden die epidemiologischen Daten an das am Robert-Koch-Institut eingerichtete "Zentrum für Krebsregisterdaten" geleitet; dieses sammelt die epidemiologischen Daten aus allen Bundesländern. Auf dieser Datensammlung basiert die Broschüre "Krebs in Deutschland".

Meldeweg

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M. Meyer 10.08.2018